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Das Lied der bunten Vögel

2008.05.04

 

 

Das Lied der bunten Vögel

 

 

In afrikanischen Dörfern – so erzählt man – setzen sich die Menschen abends gern im Kreis um ein Feuer und lauschen den Geschichten eines Märchenerzählers. Dies wollen auch wr jetzt tun:

Dort in Afrika, wo  es oftmals stark regnet und dann wieder sehr heiß und sonnig ist, wachsen riesengroße Wälder – die Urwälder. Fünf Vögel lebten in einem solchen Urwald einmal nahe beieinander. Der eine Vogel war weiß, der andere hatte blaue Federn, der dritte hatte gelbe, der vierte rote und der fünfte grüne Federn. Jeder dieser fünf Vögel, die ihr dort zusammen sitzen seht, konnte nur eine winzige Melodie singen. So taten sich die Vögel zusammen. Mittags flogen die Fünf zum Haus eines Bauern. Sie hüpften freudig vor seiner Haustür und zwitscherten nacheinander jeder seine kleine Melodie. Der Bauer freute sich sehr. „Wie schön bunt seid ihr zusammen anzusehen und welch schöne Melodie euer gemeinsamer Gesang ergibt!“ Er gab den Vögeln reichlich Futter und allen ging es gut. Eines Morgens aber hatten alle fünf Vögel  – ohne es voneinander zu wissen – den gleichen Gedanken. Jeder überlegte: „ Wenn ich alleine zu dem Bauern fliege, vor ihm singe und tanze so bekomme ich das ganze Futter für mich allein und brauche es mit den anderen nicht zu teilen.“ Gedacht, getan! Als Erster flog der weiße Vogel heimlich los. Er kam zur Tür des Bauern, tanzte herum  und flötete die kleine Melodie. Der Bauer trat vor die Tür. Er rief: Was soll das? Was hüpfst du hier so herum? Was soll dieses alberne Gepiepste? Er streute kein einziges Korn, sondern jagte den Vogel  fort. Ebenso erging es dem rote, dem gelben, dem grünen und dem blauen Voel.  Am nächsten Morgen, als die Sonne kaum aufgegangen war, erwachten die Vögel in ihren Bäumen.  Jeder schaute sich um, doch sie wagten nicht sich in die Augen zu schauen. Endlich fasst der weiße Vogel Mut und begann: „ Gestern bin ich allein zu dem Bauern geflogen, denn ich wollte das Futter für mich alleine haben. Aber der Bauer wurde wütend und hat mich weggescheucht.“ Da erzählten auch die anderen vier, dass es ihnen genauso ergangen war. Später am Tag flogen sein gemeinsam zum Haus des Bauern. Ihr gemeinsamer Tanz bot einen herrlichen, bunten Anblick und ihr gemeinsames Lied erfreute den Bauern ebenso. Er rief aus: „ Da seid ihr ja wieder, meine liebe Vögel! Wie herrlich bunt ihr ausseht und wie schön ihr singt. Wie habe ich euch gestern vermisst! Stellt euch vor: Da kam morgens so ein weißer Piepser, später en blauer Krachmacher, mittags ein roter Schreihals, m Nachmittag ein gelber Ruhestörer, und gegen Abend noch so ein grüner Krächzer. Aber auf euch habe ich gestern vergeblich gewartet. Wie glücklich bin ich, dass ihr wieder gemeinsam zu mir gekommen seid.“ Er streute ihnen viel gutes Futter hin. Alle Vögel wurden satt und es ging ihnen allen sehr gut.

 

 

Hozzászólások

Hozzászólás megtekintése

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Laptulajdonos

(Tante Lisa, 2008.05.12 17:48)

Es freut mich so sehr, dass du wieder hier warst.

Tante Lisa

Tante Lisa

(Kölyök, 2008.05.06 12:39)

Hallo Tante Lisa !

gefield
Tschüss

Kölyök

Laptulajdonos

(Tante Lisa, 2008.05.04 11:48)

Vielen Dank Dir für das Maerchen. Deine Lisa