Ugrás a tartalomhoz Lépj a menübe
 


Der einsame kleine Baer

2008.05.14

 

 

Der einsame kleine Bär

 

 

   Es gab einmal, weit, weit weg einen großen, runden Wald. In  der Mitte dieses Waldes lebte Bärli mit seinen Eltern.

   Der kleine Bär hat sich sehr einsam gefühlt, weil die  Bäreneltern immer unterwegs waren. Sie erfanden, wie sie die Walderdbären am schnellsten pflücken können und dieses Wissen  wollten sie mit jedem teilen, mit allen Bewohnern des runden Waldes.

   Bärli haben sie in die Obhut einer älteren Bärin gegeben, doch diese schlief den ganzen Tag, wie wenn der Winterschlaf das ganze Jahr anhallten würde. So musste Bärli immer alleine spielen. In der nähe lebten nur kleinere Tiere am Boden und Vögel in den Kronen der Bäume, ihr Leben.

   Einmal erfuhren in einen  nahen Zoo  ein Zebra, ein Pinguin, ein Huhn und ein Koalabär, dass in dem benachbarten Wald ein kleiner Bär lebt, sich sehr langweilt, da er keinen Freund hat. Eines Tags haben sie beschlossen, dass sie aus ihren Käfigen ausbrechen und in den runden Wald ziehen. Sie haben ganz sehnlich gewartet das ihr Plan gelinge, sie langweilten sich auch schon sehr hinter den Gittern. Sie waren Freunde, konnten sich aber nie treffen, weil die Wärter und die Gitter das verhinderten.

   Einmal gab es ein heftiges Gewitter und der Strom fiel für die ganze Nacht aus. Da öffneten sich für kurze Zeit die Tore der Käfige und die Tiere konnten entweichen. Sie hatten für die Flucht nur kurze Zeit, aber sie schafften es gerade. Die anderen Tiere wurden sofort in ihre Gehege zurückgetrieben, aber die Freunde hat Zebra gleich zum Ausgang geführt, bloß mit dem Koalabären hatten sie Sorgen, weil es immer einschlief. Da empfiehl  das Zebra, dass sie sich alle auf sein rücken setzen sollen, dann kommen sie schneller weiter. So taten sie dann auch.

   Das Tor hat sich schon fast geschlossen, als das Zebra, im vollen Galopp gerade noch ins Freie kam. Ganz leise schrieen sie alle: Hurra!

   - Wer kennt den weg zum  runden Wald? – fragte das Zebra.

   - Ich! - Schrie das Huhn auf, und bedeckte schnell seinen Schnabel mit seinen Flügeln. – Ich - sagte es dann, ganz leise. – Bevor ich in den Zoo kam, lebte ich gleich daneben auf einer Farm.

   - Dann gehen wir, weil der Koalabär wieder eingeschlafen ist! Schüttelte seinen Kopf der Pinguin.

   - Pinguin, - sagte das Huhn - reg dich wegen dem Koalabär nicht auf. Koalas schlafen eben immer. Du weißt ja, die Blätter der Eukalyptusbäume schläfern sie ein.

   - Warum essen sie dann nicht etwas anderes? – fragte der Pinguin.

   - Ihr esst doch auch nur Fische – antwortete das Huhn.

   Inzwischen lief das Zebra recht schnell, damit sie noch vor Sonnenaufgang den runden Wald erreichen.

   Es ist alles gut gegangen und sie haben den runden Wald und dort das Haus von Bärli schnell gefunden. Leise gingen sie hinein und alle setzten sich auf Bärlis Bett. Bärli ist gleich erwacht, und rieb, schläfrig, seine Nase. Wollte seinen Augen nicht trauen, wie er die Ankömmlinge erblickte.

   - Wer seid ihr? – fragte er.

   - Zebra, Pinguin, Huhn und ich, Koala. Wir haben uns vom Zoo verabschiedet, damit wir deine Freunde sein können.

   Bärli fing an leise, kaum hörbar zu weinen und fragte dann:

   - Was werdet ihr essen?

   - Mach dir keine Gedanken, Bärli! Neben dem Wald fließt ein Bach und der ist voller Fische. Für Koalabär pflanzen wir einen Eukalyptuswald, Das Zebra findet für sich leicht etwas zum Grasen und ich lasse es mir gut gehen, der ganze Waldboden ist ja voller Körner – sagte das Huhn.

   Da sprang Bärli plötzlich auf und führte seine neuen Freunde hinters Haus. Sie spielten und  ruhten den ganzen Tag oder wanderten im runden Wald umher und wenn sie nicht gestorben sind leben sie so noch heut.

 

 

Hozzászólások

Hozzászólás megtekintése

Hozzászólások megtekintése

Nincs új bejegyzés.