Ugrás a tartalomhoz Lépj a menübe
 


Der grüne Felsen

2008.05.04

 

 

Der grüne Felsen

 

   Irgendwo gab es einen hohen Berg und auf dessen Nordseite schien nie die Sonne.

   Dort lebte ein alter Ziegenhirte, der das ganze Jahr mit seinen Zigen verbrachte. Eines Tages merkte er, die eine seiner Ziegen verschwunden war. Er war sehr traurig, weil er, außer seiner kleinen Hütte ja nichts besaß. Er ging los den Ausreißer zu suchen, aber er konnte keine Spur von der Ziege finden. Es ging schon dem Abend zu, als er auf ein leises Gemecker aufmerksam wurde.

   - Na endlich! Jetzt habe ich sie! -  Sagte sich der alte Ziegenhirte und ging dem Laut nach, die Ziege zu suchen. Es wurde schon ganz dunkel, da hörte das Gemecker plötzlich auf. Der Hirte stand da, und wusste nicht, was er tun sollte.

   Er war schon sehr müde, Hunger hatte er auch wie er bemerkte, dass er seinen Sack, mit seinen, schon ausgetrockneten, in der Asche gebackenen Pogatschen in seiner Hütte vergessen hatte.

   Er schaute sich um und setzte sich auf einen großen, grünen Felsen, welcher ganz mit Moos und Flechten überwachsen war. Er strich darüber und dann sagte er:

   - Der wird schön warm für den Abend. Wenn ich mich jetzt hinlege und mit meinem Mantel zudecke, wird er nicht feucht vom Tau, und die Ziege kann ich morgen weitersuchen.

   Damit hat er sich hingesetzt, sich zurechtgerückt, gut zugedeckt, seinen Kopf auf den Arm gelegt und gleich in tiefen Schlaf gefallen. In der Nacht wurde es immer  kälter, der Hirte hat sich oft im Schlaf  geschüttelt vor Kälte

   Der Morgen war sehr frisch. Langsam setzte er sich  fröstelnd auf, rieb seine Augen und sagte dann ganz leise:

   - Einen schönen, guten Morgen allseits. – Dann streckte er sich nocheinmal-  Was habe ich für einen Traum in der Nacht gehabt! – rief er aus- Ich war bei einem großen Essen, die Tische bogen sich unter den vielen Köstlichkeiten, ich aber saß  nur dort und schaute die vielen speisen an. Keinen Bissen konnte ich hinunterschlucken, obwohl ich sehr hungrig war – sagte traurig der Hirte und legte die Hände auf seinem knurrenden Magen.

   - Ist schon gut! – sagte er, zu seinem Magen– Ich suche diese Ziege, und dann bekommst du auch etwas.

   - Nein, so geht das nicht- rief eine Stimme hinter dem Hirten – hungrig kann man nicht arbeiten!

   Der Alte starrte nur vor sich hin, dann aber drehte er sich um, doch er sah niemanden.

  - Wer ist den dort-  fragte er.

Niemand antwortete.

  - Siecher habe ich wieder halluziniert, - tat er es mit einer Handbewegung ab.

  - Drehe dich um und frühstücke- sprach zu ihm die vorherige Stimme.

  - Warum sollte ich? – fragte er.  – Wer bist du? –

  - Tu, was ich gesagt habe und nachher suche deine Ziege.

  - Von wo weißt du etwas von meiner Ziege? Bist du mir nachgefolgt? Fragte der Hirte, erstaunt.

  - Da kommt ja niemand vorüber, ich bin auch das erste mal hier.

  - Tu was ich gesagt habe! – Sagte die strenge Stimme.

  - Was kann ich schon verlieren? - fragte er sich.

  Damit drehte er sich um, und traute seinen Augen nicht. Der Felsen, hinter ihm war vollgeräumt mit den besten Speisen, und mit den köstlichsten Getränken.

   Der Hirte umrundete den Felsen, schaute alles genau an, dann setzte er sich auf  einen kleineren Felsen und fang an langsam, genüsslich zu essen. Alls er satt war stand er auf, trank ein Krug Wein, wischte ich den Mund ab und bedankte sich mit einem kurzen Kopfnicken.

   -Danke, sagte zum Schluss der Hirte doch.  Gesegnet sei dein Name, du hast mir Kraft gegeben  zu meinem weiteren Weg. Er zog seinen Mantel an und ging los. Wie er so ging, hörte er wieder das Gemecker seiner Ziege. Er hat sie dann auch gefunden, und sie nach hause geführt, in dem Stall gesperrt, und ging hinein in seine Hütte.

   Nachdem er seinen Mantel ausgezogen hatte merkte er, dass sein Brotsack vollgestopft war. Er schaute hinein und sah, dass er mit Speisen voll war. Er war sehr erstaunt, weil im Sack die speisen waren, welche er zum Frühstück nicht mehr verzehren konnte.

   Seitdem ist der alte Hirte oft zurückgegangen zu dem grünen Felsen, damit er danken kann, weil jeden Abend, wenn er von der Weide heimkommt, sein Brotsack voller Speisen ist.

 

 

Hozzászólások

Hozzászólás megtekintése

Hozzászólások megtekintése

Laptuladonos

(Tante Lisa, 2008.05.04 11:42)

Vielen Dank Dir, Alexander, für die Übersetzung. Ich werde auch dieses Maerchen auf der Deutschstunde benutzen.